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Asche zu Erde

Der Gestaltungskreis Bayern hat eine neuartige Form der Urnenbestattung erarbeitet. Als eine Alternative zur Urnenwand ist sie ein Pilotprojekt, das auf der "Natur in Roth 2003" erstmals vorgestellt wurde.

Von Margret Wanetschek

Als Leitgedanken für den bundesweiten Wettbewerb "Neue Formen der Urnenbestattung" des Kuratoriums Leitfriedhof hat der Gestaltungskreis Bayern im Bayerischen Landesinnungsverband u.a. folgendes zusammengestellt:
  • Die Würde des Menschen gilt auch seiner Asche.
  • Urnenwände entsprechen nicht den christlichen Riten und Bestattungsformen.
  • "Erde zu Erde, Asche zu Asche"-Urnen gehören in die Erde und sollen dort verrotten.
  • Der Ort der Urne soll für seinen Besucher erkennbar sein und mit entsprechender Zeichensetzung einen konkreten Punkt zur Trauerverarbeitung bieten.
  • Die Kosten können bei einer solchen Form eines Urnengrabfeldes im Vergleich zur Urnenwand niedrig gehalten werden. Bauunterhalte sind nicht zu erwarten.
Die gestalterische Antwort auf diese Vorgaben sind individuelle Urnenzeichen, vorzugsweise in Stelenform. Die technische Lösung sieht im Falle der Gartenschau in Roth bei Nürnberg folgendermaßen aus: In die Erde werden Rohre von 32 Zentimetern Durchmesser versenkt. Sie bleiben an beiden Seiten offen und bieten Platz für drei verrottbare Urnen. Die Rohre werden, nachdem sie die Urne(n) aufgenommen haben, oben mit einer Stahlabdeckung verschlossen. Diese ist zugleich das Fundament für das Urnenzeichen. Für wechselnde Pflanzen ist ein bodengleicher Rahmen von 25 bis 30 cm Kantenlänge vorgesehen.
Da das von einer heckenbestandenen Böschungeingefasste Rother Urnenfeld, für das der Gestaltungskreis Bayern einen internen Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben hatte, als eine Gemeinschaftsarbeit konzipiert war, tragen die einzelnen Urnenzeichen nicht den Namen des Ausführenden.