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Urnen zu Erde
Der Leitgedanke des Bestattungskonzepts Asche zu Erde geht von der Einmaligkeit und Individualität
der verstorbenen Person aus. Dazu gehört die würdevolle Bestattung, die der Dualität von
Vergänglichkeit und gleichzeitigem Neunanfang Rechnung trägt. Durch das Vererden der Asche
geht der Körper des Verstorbenen - im Gegensatz zu Urnenwänden - wieder in diesen Kreislauf ein.
Das neue Urnensystem - die Umsetzung
Kernstück ist eine an beiden Seiten offene Röhre von 32 cm Durchmesser der Firma Porosit, die in
der Erde versenkt wird. Darin können bis zu drei Urnen aufgenommen werden. Die Urnenbehälter selbst
bestehen, anders als bei Behältnissen für Urnenwände, aus einem Material das innerhalb kurzer Zeit
zerfällt. So kann die Urne ihren Inhalt nach unten freigeben und zusammen mit der Asche des
Verstorbenen vererden. Die Röhre wird, nachdem sie die Urne aufgenommen hat, mit einer Stahlabdeckung
verschlossen. Diese dient zugleich als Fundament für das Urnenzeichen.
Damit erfüllt sich der leitgedanke des Urnenhains: Die Würde des Menschen gilt auch seiner Asche,
die in den christlichen Riten und Bestattungsformen ihre Entsprechung findet.
Hinzu kommt, dass die Stelle, an der die Asche der Erde übergeben wurde, mit einem Grabzeichen
kenntlich gemacht wird.
Die Erstellung eines Grabzeichens braucht Zeit. Deshalb wird das Urnengrab zunächst mit einer
Metallplatte verschlossen. Für die Entstehung des Zeichens sollte man sich die Zeit nehmen,
die die eigene Trauer zulässt. Erst wenn es richtig erscheint, sich mit dem Thema zu beschäftigen,
sollte man sich mit einem Gestalter in Verbindung setzen und gemeinsam mit der Arbeit an dem
Grabzeichen beginnen.
Aeternitas - Aktion Gemeinschaftsgrab: Gestalten Sie Gärten für die Ewigkeit
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