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Die Idee
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| Urnenwürfel Willi Seiler |
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Urnenwürfel
Vorschlag für ein Urnengrabfeld von Willi Seiler
Aus einem großen Steinkubus, 100 x 100 x 100 cm, entstehen durch senkrechte und waagrechte Schnitte
27 einzelne Würfel von etwa 30 x 30 x 30 cm. Es ist beabsichtigt, diese Würfel nacheinander - immer
zu vieren - vom großen Würfel wegzunehmen und auf die für sie bestimmten Gräber zu setzen. Sind
insgesamt 20 Würfel versetzt, bleibt am Ende der Kern des Würfels in Kreuzform übrig, der dem gesamten
Urnengrabfeld als gemeinsames Zeichen dienen soll (siehe Variante 5).
Vor dem Versetzen wird der Urnenstein vom Steinmetz mit Namen und Daten der Verstorbenen beschriftet.
Die vier senkrechten Würfelseiten sind dafür vorgesehen: Bei 20 Würfeln entstehen somit 80
Urnenplätze.
Die Oberseite des Würfels kann auf unterschiedliche Weise handwerklich oder künstlerisch gestaltet
werden. Durch die individuelle Gestaltung ist es möglich, jedem Stein seine eigene Note zu geben
und den streng geometrischen Würfeln etwas von ihrer Uniformität zu nehmen.
Bei der Wahl der Gesteinsart kann und sollte auf jeweilige regionale Besonderheiten Rücksicht
genommen werden.
Das Grabfeld mit den Urnenwürfeln ist als Alternative zur Urnenwand gedacht. Die Urne wird hier
sogleich der Erde übergeben, wo sie sich mit der Asche des Toten auf natürliche Art und Weise
auflöst und in Erde verwandelt. Der Umweg über die Nische in der Urnenwand wird damit vermieden.
Aeternitas - Aktion Gemeinschaftsgrab: Gestalten Sie Gärten für die Ewigkeit
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