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Planung nach Bedürfnissen 


Die Bedürfnisse der Verbraucher an eine moderne Trauerkultur äußern sich in bestimmten Erwartungen an neue Grabformen wie Gemeinschaftsgrabanlagen. Nicht jede Anlage kann immer alle Merkmale und Funktionen zugleich erfüllen. Doch je mehr vorhanden sind, umso größer wird die Akzeptanz der Grabstätte bei den Verbrauchern sein. Nachfolgend sind die verschiedenen Merkmale und Funktionen aufgeführt, die eine Gemeinschaftsgrabanlage besonders attraktiv machen.

Symbolische Aussage der Anlage

In der Gesamtgestaltung verbindet eine symbolische Aussage die einzelnen Grabstätten der Gemeinschaftsgrabanlage. Diese sind je nach Modell mehr oder weniger erkennbar. Zum Beispiel symbolisiert ein "Garten der Zeit" die vier Jahreszeiten und damit die Vergänglichkeit des Lebens. Der Hinterbliebene kann sich zudem mit einzelnen Jahreszeiten identifizieren ("Sommertyp").

Kommunikation durch einen gemeinsamen Trauerplatz

Hinterbliebene teilen sich den Trauerplatz mit anderen Hinterbliebenen, deren Verstorbene im Gemeinschaftsgrab beigesetzt sind. Beim Besuch der Grabstätten treffen sie aufeinander und können ins Gespräch kommen. Der Austausch mit "Leidensgenossen" erleichtert die eigene Situation und fördert den Trauerprozess. Die Kommunikation muss auf geeignete Weise durch die Gestaltung unterstützt werden: Bänke und Rückzugsorte stärken das Gruppengefühl und bieten ein gemeinsames Trauererlebnis.

Schützende Gestaltung

Im blickgeschützten Gruppenraum zeigen Menschen eher ihre Gefühle von Schmerz und Trauer. Die Gestaltung der Gemeinschaftsgrabanlagen sollte ein Schutzgefühl hervorrufen und unterstützen. Dafür kommen Hecken, Lauben und geschlossene Grünräume in Frage. Die Abgrenzung der Gemeinschaftsgrabanlage zum restlichen Friedhof macht sie zu einem besonderen Ort innerhalb der üblichen offenen Grabfelder. Eine gewisse Einsehbarkeit sollte jedoch wegen des Sicherheitsempfindens bestehen bleiben.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Viele Hinterbliebene finden Trost in persönlichen Gedenkzeichen. Gerade bei einem gleichförmigen Gemeinschaftsgrab unterstützen individuelle Elemente die Trauer am Grab und geben Auskunft über die dort bestattete Person. Ein Stück Individualität im Rahmen der Gemeinschaftsgrabanlage kann deshalb bei der Gestaltung von Vorteil sein.

Räume für Trauerrituale

Gemeinschaftsgrabanlagen erfordern gestalterisch eine konsequente Raumbildung und Raumgliederung. Die neue Räumlichkeit ersetzt die Weite traditioneller großer Friedhöfe und ermöglicht intime Gedenkfeiern und Trauerrituale. Denkbar sind veränderbare Grabmale, Klangkörper oder das Hinterlassen von Botschaften. Es bietet sich an, in Gemeinschaftsgrabanlagen auch öffentliche gemeinschaftliche Gedenkfeiern zu veranstalten. Sie halten die Menschen im Bewusstsein der Bevölkerung präsent.

Tröstende Gestaltung durch Grabmal und Bepflanzung

Die gepflegte und ansprechende Gestaltung ist ein wesentliches Argument für die Wahl einer Gemeinschaftsgrabstätte. Pflegeleichte blühende Stauden finden hier zunehmend ihren Einsatz und unterstützen bei richtiger Wahl die symbolische Aussage der Anlage. Gemeinschaftsgräber sollten günstig, aber nicht billig sein. Ein preisbewusstes, gut gestaltetes Angebot ruft bei den Menschen Nachfrage hervor und hat in der Praxis bereits zu steigenden Einnahmen bei defizitären Gebührenhaushalten geführt.